06.03.2005:
ĐH Stuttgart không có đào tạo Master cho những ngành
Kinh tế
From:
"Studienberatung" <Studienberatung@uni-stuttgart.de>,
To: "Thanh-Cong Ho" , Sent: Thursday, January 22, 2004 8:47 AM
Subject: AW:
Master im Bereich Wirtschaft
Sehr geehrter
Herr Ho,
die Universität
Stuttgart bietet derzeit noch keinen Master-Studiengang
im Bereicht Wirtschaft an.
Mit freundlichen
Grüssen
Michael Lateier
http://www.leu.bw.schule.de/berat/abschlussarten_bach.html
Bachelor- und Masterstudiengänge
Manche haben davon schon gehört, für viele hingegen sind
sie noch völlig unbekannt. Nein, nicht die
Studienabschlüsse britischer oder nordamerikanischer
Hochschulen sind hier gemeint, auch wenn es der Titel
dieses "Thema des Monats" zunächst vermuten lässt.
Bachelor- und Masterstudiengänge haben in jüngster Zeit
auch an deutschen Hochschulen auf breiter Front Einzug
gehalten haben, und zwar rasant, wie die Zahlen belegen.
1998 existierten gerade mal ca. 100 Studienangebote, die
alternativ zu den "traditionellen" Diplom- und
Magisterabschlüssen einen im deutschen Hochschulwesen
bislang unbekannten Bachelor- oder Masterabschluss
anboten. In einer Erhebung der
Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vom 6. Dezember 2000
wurden bundesweit bereits ca. 450 Bachelor-/Masterstudiengänge
an den deutschen Hochschulen ausgemacht. Wie rasant
diese neuen Abschlüsse die Hochschulen erobern, belegt
die vom HoF Wittenberg - Institut für Hochschulforschung
e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
bundesweit durchgeführte Erhebung der Angebote zum
Wintersemester 2001/2002: insgesamt 1093 derartiger
Studiengänge wurden bisher von den zuständigen
Länderministerien und Senatsverwaltungen genehmigt.
Eine Anfang 1998 vom HIS Hochschul-Informations-System
GmbH Hannover durchgeführte Befragung unter ca. 8.000
Studierenden untersuchte die Erwartungen, die
Studierende an die neuen Bachelor- und Masterabschlüsse
knüpfen. Dabei zeigte sich, dass einem Fünftel der
Studierenden diese Abschlüsse gänzlich unbekannt waren,
und dies trotz einer damals schon lebhaft geführten
Diskussion in den Medien und innerhalb der Hochschulen.
Das hat sich wahrscheinlich seitdem mit der fast
flächendeckenden Verbreitung etwas geändert, bietet für
uns aber dennoch einen Anlass, der Frage nachzugehen,
was sich dahinter verbirgt.
Welche Intentionen verfolgt die Einführung der Bachelor-
und Masterstudiengänge?
Ist es nur die Umetikettierung traditioneller Abschlüsse
oder handelt es sich um eine Studienstrukturreform, die
den Studierenden ganz neue Studien- und
Abschlussmöglichkeiten eröffnet?
Wie sind diese Studiengänge aufgebaut, wodurch
unterscheiden sie sich von den bislang bekannten?
An welchen Hochschulen und in welchen Fächern werden
diese Abschlüsse angeboten?
Damit Sie die Bachelor- und Masterstudiengänge ebenso
wie die herkömmlichen Studiengängen in Ihre Studienwahl
einbeziehen können, hat die Redaktion das Wesentliche
dazu recherchiert.
Wozu die neuen Abschlüsse?
In der bildungspolitischen Diskussion der vergangenen
Jahre wurde immer wieder eine mangelnde Attraktivität
des Hochschulstandortes Deutschland für ausländische
Studierende beklagt. Auf lange Sicht würden sich dadurch
erhebliche Wettbewerbsnachteile nicht nur für den
Bildungs- und Forschungsstandort sondern auch für den
Wirtschaftsstandort Deutschland ergeben.
Als wesentlicher Grund für das Fernbleiben ausländischer
Studieninteressenten gilt die weitgehende
Inkompatibilität der deutschen Hochschulabschlüsse
gegenüber den weit verbreiteten und an das
angelsächsische Bildungssystem angelehnten
Studienabschlüssen Bachelor und Master. Zudem hat sich
international das System einer gestuften
Hochschulausbildung mit einem grundständigen
praxisorientierten Basisstudium und anschließendem
wissenschafts- und forschungsorientierten
Postgraduiertenstudium weitgehend durchgesetzt, während
an deutschen Hochschulen bisher ein auf fachliche Breite
und wissenschaftliche Tiefe hin angelegtes einphasiges
Studienkonzept dominiert.
Ein kanadischer Student, der seinen Abschluss hier in
Germany gemacht hat, wird es nicht leicht haben, seinem
potentiellen Arbeitgeber in Kanada zu erläutern, welche
Qualifikation sich hinter einem
"Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH)" verbirgt, zu
unbekannt sind dort die deutschen Hochschulabschlüsse.
Das ist aber nur eine Seite der Medaille. Mit der
gleichen Schwierigkeit haben deutsche
Hochschulabsolventinnen und -absolventen zu kämpfen,
wenn sie sich um eine Stelle im Ausland bewerben.
Probleme also, die eine Internationalisierung des
Studiengangs- und Graduierungssystems dringend nötig
erscheinen lassen.
Ein weiterer und hinlänglich beklagter Umstand sind die
im internationalen Vergleich relativ langen
Studienzeiten, die viele deutsche Hochschulabsolventen
vor ihrem Berufseintritt hinter sich gebracht haben,
sowie die hohe Zahl an Studienabbrechern und
Studiengangswechslern. Die Ursachen dafür sind
vielfältig: als überfrachtet empfundene Studienpläne,
ein auf das Studienende hin orientiertes Prüfungssystem,
eine ungenügende materielle Absicherung der Studierenden
u.Ä. werden in diesem Zusammenhang genannt.
Auch die Frage, ob die Studienstrukturen und die
Durchlässigkeit des Hochschulsystems noch der
Heterogenität der Studienmotive, der Lebens- und
Berufsplanungen, sowie den Interessen und Kompetenzen
der gegenwärtigen und zukünftigen Studentengenerationen
entsprechen, spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige
Rolle.
Vor diesem Hintergrund soll die Einführung von Bachelor-
und Masterstudiengängen einen wesentlichen Beitrag zur
Studienstrukturreform leisten.
Grundlagen und Rahmenbedingungen
Die gesetzliche Grundlage und eine verbindliche Basis
für die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen
wurde mit der Novellierung des Hochschulrahmengesetzes (HRG)
im August 1998 geschaffen.
"Zur Erprobung können Studiengänge eingerichtet werden,
die zu einem Bachelor- oder Bakkalaureusgrad und zu
einem Master- oder Magistergrad führen," lautet es dort
im §19 (die Begriffe Bachelor/Bakkalaureus bzw.
Master/Magister werden synonym verwendet; der besseren
Lesbarkeit halber werden wir uns im folgenden Text auf
die Begriffe "Bachelor" und "Master" beschränken).
1999 hat die Kultusministerkonferenz (KMK)
länderübergreifende Strukturvorgaben für die Einführung
von Bachelor- und Masterstudiengängen beschlossen. Ziel
dieser Vorgaben ist es u.a. "klare und verlässliche
Angaben über die Studiengänge in Deutschland und die
Qualität der erreichten Abschlüsse" zu geben. "Soweit
Regelungen nicht vorgenommen wurden, gilt grundsätzlich,
dass der durch das HRG vorgegebene Gestaltungsspielraum
von den Ländern und den Hochschulen ausgeschöpft werden
kann."
Ergänzt wurden diese Vorgaben durch einen KMK-Beschluss
mit Rahmenvorgaben für die Einführung von
Leistungspunktsystemen und die Modularisierung von
Studiengängen" im September 2000.
Strukturprinzipien der neuen Studiengänge
In vielen Punkten unterscheiden sich die neuen
Studiengänge, die sowohl an Universitäten und
Hochschulen mit vergleichbarer Aufgabenstellung als auch
an Fachhochschulen eingerichtet werden können, von den
herkömmlichen Studienangeboten. Die wesentlichen
Merkmale werden im Folgenden aufgeführt und erläutert:
Abschlüsse
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums
wird ein erster berufsqualifizierender Abschluss
erworben; der Masterabschluss stellt einen weiteren
berufsqualifizierenden Abschluss dar.
Das bedeutet: wer nach sechs oder sieben Semestern
seinen Bachelorabschluss in der Tasche hat, besitzt
bereits einen Hochschulabschluss, mit dem er ins
Berufsleben einsteigen kann. Wer seine Kenntnisse weiter
vertiefen möchte kann anschließend an einer deutschen
oder ausländischen Hochschule ein Masterstudium, auch in
einem anderen Fach, anhängen. Auf diese Weise kann man
nach einem überschaubaren Zeitraum von 3-4 Jahren die
eigene Ausbildung flexibler als bisher planen. Auch ist
z.B. eine spätere Umorientierung und die Rückkehr an die
Hochschule für ein Masterstudium nach einer
Berufstätigkeit erleichtert.
Ein wesentlicher Unterschied zu den Bachelorabschlüssen,
die an amerikanischen Hochschulen erworben werden
können, besteht darin, dass in den USA der Bachelor
nicht immer automatisch berufsberechtigend ist und
zusätzliche Lizensierungsverfahren bei Behörden oder
berufsständischen Organisationen durchlaufen werden
müssen, bevor man mit dem Job beginnen kann.
Der Mastergrad entspricht gegenüber den herkömmlichen
Hochschulabschlüssen einem Diplom- oder
Magisterabschluss an einer Universität oder
gleichgestellten Hochschule.
Das Diplom (FH) entspricht im internationalen Vergleich
dem vierjährigen Bachelor honours. Diese Präzisierung
ist insofern nötig, als die Bachelorabschlüsse
ausländischer Bildungssysteme bei weitem nicht so
eindeutig definiert sind, wie es der international
verbreitete Gebrauch des Begriffs vielleicht vermuten
lässt. Der "einfache" Bachelor, z.B. nach dreijährigem
College-Studium in den USA erworben, wird meistens nicht
als ein dem deutschen Fachhochschuldiplom gleichwertiger
Studienabschluss eingestuft, oftmals noch nicht mal als
Diplom-Vorprüfung oder Zwischenprüfung. Erst durch die
Vertiefung in einem vierten Studienjahr und
Zusatzkursen, wie dies an britischen Hochschulen möglich
ist, wird eine vertiefte Fachkenntnis nachgewiesen und
der Zusatz Honours erlangt.
Die konkreten Abschlussbezeichnungen der deutschen
Hochschulen sollen, so der Beschluss der
Kultusministerkonferenz vom 24.10.1997, die
Unterscheidbarkeit von stärker anwendungsorientierten
und stärker theorieorientierten Studiengängen
gewährleisten.
Dazu werden bei den stärker theorieorientierten
Studiengängen die Abschlussbezeichnungen B.A. Bachelor
of Arts bzw. M.A. Master of Arts ohne weitere fachlich
Zusätze vergeben. Dazu gehören z.B. Studiengänge der
Sprach- und Kulturwissenschaften, der Rechts-,
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften oder der
Kunstwissenschaft.
In den Fächergruppen Mathematik, Naturwissenschaften,
Medizin und Veterinärmedizin, in den Agrar-, Forst- und
Ernährungswissenschaften sowie in einigen
Ingenieurwissenschaften winkt der akademische Grad eines
B.Sc. Bachelor of Science.
In den stärker anwendungsorientierten Studiengängen wird
die Abschlussbezeichnung mit einem Fachzusatz versehen,
der kenntlich macht, in welcher Fächergruppe der
Abschluss erworben wurde. So dürfen sich Absolventinnen
und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften mit einem
Bachelor bzw. Master of Business Administration
schmücken, zukünftige Informatiker/innen die Bezeichnung
Bachelor/Master of Computer Science auf ihre
Visitenkarte drucken und der angehende Streetworker wird
nach abgeschlossenem Sozialpädagogikstudium seinen
Klienten als Bachelor/Master of Social Work
gegenübertreten.
Zusätzliche Auskünfte über das dem jeweiligen Abschluss
zugrunde liegende Fachstudium gibt das "Diploma
Supplement", das mit dem Abschluss ausgehändigt wird und
das die internationale Einordnung des bestandenen
Abschlusses ermöglicht. Auf diese Weise können sich auch
Arbeitgeber im Ausland, die im Regelfall nicht so sehr
mit dem deutschen Hochschulsystem vertraut sind, ein
Bild von der Qualifikation der Bewerber machen. Auch im
Hinblick auf die europaweite Akzeptanz der herkömmlichen
Studienabschlüsse wird der Entwicklung eines "Diploma
Supplements" eine große Bedeutung zugemessen.
Mit diesem System der gestuften Studiengänge und
-abschlüsse wird ein wichtiger Schritt zur
Internationalisierung der deutschen Hochschulen getan.
International verständliche Abschlussgrade erleichtern
die Integration deutscher Hochschulabschlüsse in
ausländische Studien- und Berufssysteme. Die Vorgaben
dazu aus dem Hochschulrahmengesetz von 1998 sind
inzwischen in alle Landeshochschulgesetze übernommen
worden.
Inwieweit sich damit die bisherigen Akzeptanzprobleme
deutscher Hochschulabschlüsse lösen lassen, wird aber
auch davon abhängen, ob die Einführung neuer Abschlüsse
nicht nur als ein bloßes "Schilderwechseln" gesehen
wird, wie manche Kritiker vermuten, sondern mit einer
tatsächlichen Modernisierung und inhaltlichen Reform der
Studiengänge einhergeht.
Stufungsmodelle
Bachelor- und Masterstudiengänge können in drei
unterschiedlichen Stufungsmodellen angeboten werden:
grundständig, d.h. der Studiengang wird an der
Hochschule "nur" mit dem Abschluss Bachelor angeboten
konsekutiv, d.h. die Hochschule bietet einen Studiengang
mit dem grundständigen Bachelorabschluss und einem
inhaltlich darauf aufbauenden Masterstudium an
postgradual, d.h. ein Studiengang kann als Masterstudium
auch dann durchgeführt werden, wenn die Hochschule
keinen entsprechenden Bachelorstudiengang anbietet
Die schon erwähnte Untersuchung des Instituts für
Hochschulforschung e.V. an der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg kommt zum Ergebnis, dass gegenwärtig
insgesamt die Form des postgradualen Masterstudiums
gegenüber dem grundständigen Bachelorstudium dominiert,
wobei der Anteil beider Formen an Universitäten ungefähr
gleich ist, an Fachhochschulen hingegen der Anteil der
postgradualen Masterstudiengänge gegenüber den
grundständigen Bachelorstudiengängen deutlich höher
liegt. Das gestufte Studiengangsmodell ist gegenwärtig
zahlenmäßig noch relativ gering vertreten; nur ca. 25%
aller angebotenen Bachelor-/Masterabschlüsse sind in
dieser Angebotsform studierbar. Dabei bietet gerade
diese Variante den Vorteil, dass auch für das
Masterstudium Ausbildungsförderung bezogen werden kann
(§ 7 Abs. 1a BAföG). Wer ein rein postgraduales
Masterstudium im Sinne des § 19 des (HRG) plant und
bereits über einen Abschluss in einem grundständigen
Studiengang verfügt, kann dafür einen "Bildungskredit"
in Anspruch nehmen. Infos dazu finden Sie unter
www.das-neue-bafoeg.de
In der Praxis haben sich aber auch Varianten dieser
Stufungsmodelle herausgebildet. So hat beispielsweise
die Universität Gesamthochschule Kassel den gestuften
Studiengang Informatik eingerichtet, der nach
Absolvieren der ersten Stufe (7 Semester) zu einem
ersten berufsqualifizierenden Bachelorabschluss führt.
Die zweite Studienstufe (3 Semester) schließt mit dem
Diplom II ab, das den Diplomen an Technischen
Universitäten entspricht.
An anderen Hochschulen, so z.B. an der Universitäten
Augsburg ist der Bachelorabschluss in das Hauptstudium
eines Diplomstudiengangs integriert. In den
wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen kann dort
die Bachelorprüfung studienbegleitend im Verlauf des
Hauptstudiums abgelegt werden.
An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg kann ein
Bakkalaureus/Bakkalaurea der Ingenieurinformatik im
siebten Semester des gleichnamigen interdisziplinären
Diplomstudiengangs Ingenieurinformatik erworben werden.
Ebenso bietet die Universität Paderborn zukünftigen
Informatiker/innen die Option eines Bachelorgrades im
Rahmen eines Diplomstudiums.
Laufbahnrechtliche Zuordnung
Für alle, die eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst
anstreben, ist sicher nicht unwichtig, wie die neuen
Abschlüsse in das herkömmliche Laufbahn- und Tarifsystem
des öffentlichen Dienstes eingeordnet werden. Mit
Beschluss vom 14.4.2000 hat die Kultusministerkonferenz
die Bachelor-Abschlüsse, unabhängig davon, ob sie an
einer Fachhochschule oder an einer Universität erworben
wurden, dem gehobenen Dienst zugeordnet.
Master-Abschlüsse sollen den Zugang zum höheren Dienst
ermöglichen. Die Umsetzung in das Laufbahnrecht der
einzelnen Länder ist derzeit noch im Gange.
Zulassung
Bachelorstudiengänge sind grundständige Studiengänge und
können daher mit den üblichen
Hochschulzugangsberechtigungen aufgenommen werden. Wer
beispielsweise die Fachhochschulreife besitzt kann das
Bachelorstudium an einer Fachhochschule beginnen. Mit
der Allgemeinen oder einer Fachgebundenen Hochschulreife
(nicht zu verwechseln mit der Fachhochschulreife) stehen
die Türen der Universitäten offen.
Zulassungsvoraussetzung für Masterstudiengänge ist in
jedem Fall ein erster berufsqualifizierender Abschluss
(z.B. Bachelor, Diplom, Magister oder ein Staatsexamen).
Die Zulassung zum Masterstudium kann von weiteren
Kriterien abhängig gemacht werden (z.B. Mindestnote im
ersten Abschluss).
Regelstudienzeit
Die Regelstudienzeit für das Bachelorstudium beträgt
mindestens drei und höchstens vier Jahre, die für das
Masterstudium mindestes ein und höchstens zwei Jahre.
Werden beide Abschlüsse in einem gestuften
(konsekutiven) Studiengangsmodell erworben, dann beträgt
die Gesamtregelstudienzeit höchstens fünf Jahre.
Promotion
Entsprechend einem Beschluss der Kultusministerkonferenz
berechtigen Masterabschlüsse der Universitäten und der
Fachhochschulen grundsätzlich zur Promotion; ein
Eignungsfeststellungsverfahren findet nicht statt.
Inhaber/innen eines im In- oder Ausland erworbenen
Bachelorgrades können im Wege eines
Eignungsfeststellungsverfahrens unmittelbar zu einem
Promotionsstudium zugelassen werden. Die Universitäten
regeln den Zugang sowie die Ausgestaltung des
Eignungsfeststellungsverfahrens.
Modularisierung und Leistungspunktesystem
Ein ganz entscheidendes Strukturmerkmal der Bachelor-
und Masterstudiengänge ist die konsequente
Modularisierung der Studieninhalte und die Einführung
eines studienbegleitenden Prüfungssystems, das die
Studienleistungen in einem transparenten
Leistungspunktesystem (Credit-Points) erfasst. Damit
soll den Studierenden eine flexible Studienorganisation
und eine bessere Kontrolle des eigenen Studienerfolg
ermöglicht werden.
Mit "Modularisierung" ist freilich mehr gemeint als das
bloße Aufteilen des Stoffes in kleine Portionen, die
dann mehr oder weniger nach eigenem Belieben
nacheinander abgehakt werden können. Die Module fassen
vielmehr die jeweiligen Stoffgebiete oder
methodisch/theoretischen Komplexe zu thematisch und
zeitlich abgerundeten, in sich abgeschlossenen, aber
auch hierarchisch strukturierten Studieneinheiten
zusammen.
Bereits 1998 haben Bund und Länder das
Modellversuchsprogramm "Modularisierung" gestartet, an
dem sich 26 Hochschulen beteiligen und von dem eine
Konkretisierung der strukturellen und curricularen
Voraussetzungen der Modularisierung erwartet wird.
Neben der studienbegleitenden Akkumulierung von
Credit-Points soll die Reform des herkömmlichen
abschlusslastigen Prüfungssystems auch den Transfer der
Studienleistungen bei einem Hochschulwechsel
erleichtern. Viele Hochschulen in Deutschland haben sich
bereits dem European Credit Transfer System (ECTS),
einem europaweiten System zur gegenseitigen Anrechnung
von Studienleistungen, angeschlossen.
Vorteile dieses Konzepts für die Studierenden sind
insbesondere:
Lücken bei der Stoffbewältigung werden sehr früh
sichtbar und können rechtzeitig geschlossen werden; dem
Überschreiten der Regelstudienzeit oder einem
Studienabbruch wegen "falschen" Studierens wird
entgegengewirkt.
Messbare Erfolgserlebnisse über den eigenen
Studienerfolg geben Sicherheit und fördern die
Studienmotivation.
Das System der Credit-Points fördert die Mobilität,
indem die Studien- und Prüfungsleistungen an
hochschulübergreifend gültigen Standards gemessen werden
und so der Transfer bei ein Hochschulwechsel, auch ins
Ausland, erleichtert wird.
Die Modularisierung des Lehrstoffs erlaubt eine
flexible, an den eigenen Interessen, Studienerwartungen
und Berufsabsichten orientierte Planung des Studiums.
Sie bietet auch eine Voraussetzung, das Studium ggf. in
Form eines strukturierten Teilzeitstudiums
durchzuführen, wenn etwa persönliche Lebensumstände ein
Vollzeitstudium dauernd oder zeitweise nicht zulassen.
Modularisierung ermöglicht eine flexiblere Anpassung des
eigenen Ausbildungsprofils an sich wandelnde
Anforderungen des Arbeitsmarktes.
Akkreditierung
Die Einführung des neuen Graduierungssystems mit
gestuften Abschlüssen ist auch mit einer stärkeren
Autonomie der Hochschulen bei der Einrichtung von
Studiengängen und der Genehmigung von Prüfungsordnungen
verbunden. In einigen Ländern ist die Kompetenz zum
Erlass von Prüfungsordnungen für Bachelor- und
Masterstudiengänge schon von den zuständigen
Fachministerien der Länder auf die Hochschulen
übergegangen. Um die sorgfältige Überprüfung und
verlässliche Qualitätssicherung der Ausbildung zu
gewährleisten, wurde durch Beschlüsse der
Kultusministerkonferenz (KMK) und der
Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ein
länderübergreifender Akkreditierungsrat eingerichtet.
Er koordiniert den Ablauf der fachlich-inhaltlichen
Begutachtung der neuen Studiengänge und akkreditiert die
damit beauftragten Agenturen. Akkreditierungsverfahren
sollen für die neuen Studiengänge ein schnelleres und
flexibleres Vorgehen begünstigen und dabei auch
Möglichkeiten für neue Inhalte und Formen der
Studiengangsgestaltung eröffnen. Da die Ergebnisse der
Verfahren veröffentlicht werden, werden Transparenz,
Vergleichbarkeit und Orientierung - auch im
internationalen Maßstab - über die jeweils angebotenen
Leistungen gefördert. Als Zeichen der positiv
bestandenen Qualitätsprüfung tragen die zertifizierten
Studiengänge das Gütesiegel des Akkreditierungsrates.
Eine aktuelle Liste der akkreditierten Studiengänge
findet man auf der Internet-Site des
Akkreditierungsrates.
Die bislang noch geringe Zahl abgeschlossener
Akkreditierungen von Studiengängen darf allerdings nicht
in der Weise fehlinterpretiert werden, dass nur diese
Studiengänge qualitative Mindeststandards erfüllen, alle
übrigen hingegen nicht. Die Ursache liegt vielmehr
darin, dass die Akkreditierungsagenturen erst im Jahr
2000 ihre Arbeit aufgenommen haben und eine große Zahl
von Verfahren derzeit vorbereitet bzw. bearbeitet
werden. In einigen Ländern erfolgte daher die
Genehmigung der Studiengänge bis zur endgültigen
Akkreditierung vorläufig und befristet.
Die Europäische Dimension
Die Reform des Studiengangs- und Graduierungssystems in
Deutschland sollen nicht nur ein nationales Problem
lösen sondern sind eingebettet in die Bestrebungen, ein
europäisches Hochschul- und Studiensystem mit dem Ziel
einer größeren Kompatibilität und Vergleichbarkeit von
Studium und Abschlüssen zu schaffen, wie dies in einer
gemeinsame Erklärung von 29 europäischen
Bildungsministern im Juni 1999 zum Ausdruck kam
("Bologna-Erklärung").
Dieses Ziel wurde auf dem Europäischen
Bildungsministergipfel in Prag im Mai 2001 bekräftigt.
"Das Prager Kommuniqué", so der Parlamentarische
Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und
Forschung Wolf-Michael Catenhusen, "baue auf diesen
gemeinsamen Zielvorstellungen auf und ergänze sie um
Bestrebungen zur Verbesserung der Qualitätssicherung von
Hochschulangeboten, zur Schaffung gemeinsamer
Studienangebote in Europa und zur internationalen
Attraktivitätserhöhung eines profilierten Europäischen
Bildungsraums im transkontinentalen Bildungswettbewerb."
Wo gibt es Bachelor-/Masterstudiengänge?
Die Neustrukturierung des Studiums wird von den
Hochschulen mit unterschiedlicher Intensität umgesetzt.
So hat beispielsweise die Universität Bochum sehr früh
damit begonnen, alle bisherigen Magisterstudiengänge auf
das gestufte Modell umzustellen. Andere sind gefolgt,
manche Hochschulen hingegen lassen sich mehr Zeit und
sind zurückhaltender. So existieren beispielsweise an
manchen Hochschulen die herkömmlichen Diplom- und
Magisterstudiengänge parallel neben den neuen Bachelor-
und Masterstudiengänge weiter, wobei sich diese
Parallelangebote durch ein jeweils eignes fachlichen
Profil unterscheiden. Teilweise bietet sich dabei die
Möglichkeit, nach abgeschlossenem Bachelorstudium in das
Hauptstudium des parallel durchgeführten
Diplomstudiengangs zu wechseln und so in kürzester Zeit
dem Bachelor noch einen Diplomgrad folgen zu lassen.
Was die Verteilung der Bachelor- und Masterstudiengänge
auf die einzelnen Fächergruppen angeht, so zeigt die vom
HoF Wittenberg - Institut für Hochschulforschung e. V.
durchgeführte Erhebung der Angebote zum Wintersemester
2001/2002 "weiterhin die Dominanz der
Ingenieurwissenschaften, vor allem durch einen hohen und
erneut gewachsenen Fachhochschulanteil. Ihnen folgen die
Geistes- und Sozialwissenschaften, die im Vergleich zum
vergangenen Wintersemester ähnlich stark angestiegen
sind (54% Ingenieure, 53% Geistes- und
Sozialwissenschaften), deren Anstieg aber vor allem von
den Universitäten getragen wird." Auch im Bereich der
Gesundheitswissenschaften wird die Entwicklung "über
Public Health- und Gesundheitsmanagement-Angebote hinaus
vor allem durch neue Möglichkeiten für den Erwerb von
Bachelorabschlüssen für Ergotherapeuten, Logopäden an
Physiotherapeuten an Fachhochschulen befördert".
In Nordrhein-Westfalen sprach der Expertenrat im Rahmen
des Qualitätspakts in seinem Abschlussbericht vom 20.
Februar 2001 gar die Empfehlung aus, auch das
Lehramtsstudium in den auf die Einführung der gestuften
Bachelor-/Master-Abschlüsse zielenden
Umstrukturierungsprozess einzubeziehen. Auch der
Wissenschaftsrat hat im November 2001 Empfehlungen zur
künftigen Struktur der Lehrerbildung verabschiedet, in
denen für die Lehrämter an Realschulen und Gymnasien
eine konsekutive Studiengangsstruktur mit den
Abschlüssen des Bachelors und Masters präferiert wird.
Zwar waren zum Wintersemester 1999/2000 laut amtlicher
Hochschulstatistik nur insgesamt 6.702 Studierende in
den neuen Studiengängen eingeschrieben, davon 4.122 in
Bachelor-Studiengängen und 2.580 in
Master-Studiengängen, doch lässt die eingangs
beschriebene massive Zunahme derartiger Studiengänge
erwarten, dass sich die Anzahl der Studierenden
ebenfalls deutlich erhöhen wird.
Wer sich aktuell über das Angebot an Bachelor- und
Masterstudiengängen informieren möchte hat mehrere
Möglichkeiten:
Auf unserer Homepage finden Sie im rechten Frame die
Suchmaschine "Studiengänge". Mit einem Klick, öffnet
sich ein Abfrageformular. Hier können Sie als
angestrebten Abschluss die Option "Bachelor/Master"
wählen. Ferner können Sie weitere Angaben, etwa zur
Hochschulart oder zum gesuchten Fach machen.
Als Resultat der Suche wird Ihnen eine Liste aller
Bachelor-/Masterstudiengänge ausgegeben. Wenn Sie in
dieser Liste auf die Hochschule klicken, gelangen Sie zu
einem Infoblock mit einem Link, der Sie direkt auf die
Internetseite der Hochschule führt (Online-Infos der
Hochschule). Mit einem Klick sind Sie dort und können
von hier aus auf den Seiten des Fachbereichs oder der
Studienberatung Detailinfos zum Studiengang finden.
Wer sich für postgraduale Masterstudiengänge
interessiert, der sollte auch zum Hochschulkompass der
HRK surfen. Dort können in der Rubrik Studium -
Weiterführendes Studium entsprechende Studienangebote in
einer Datenbank abgefragt werden.
Die bereits zitierte Studie des Instituts für
Hochschulforschung aus Halle führt detailliert alle zum
Wintersemester 2000/2001 genehmigten Bachelor- und
Masterstudiengänge auf. Die Liste steht zum Download zur
Verfügung.
Fazit
Der Siegeszug der Bachelor- und Masterabschlüsse scheint
ungebrochen fortzuschreiten. Die Hochschulen haben dabei
eine sehr aktive Rolle übernommen, die Zahl der
eingerichteten Studiengänge belegt dies deutlich.
Gleichwohl werden die herkömmlichen deutschen Abschlüsse
Diplom, Magister und Staatsexamen trotz ihrer nur
eingeschränkten internationalen Kompatibilität
Regelabschlüsse eines Hochschulstudiums in Deutschland
bleiben.
Der weitere Erfolg gestufter Studiengangs- und
Abschlussmodelle wird im wesentlichen auch von zwei
Faktoren abhängen:
Wie wird das Beschäftigungssystem in Deutschland die
neuen Abschlüsse aufnehmen?
Sich als "Bachelor of Social Work" oder als "Bachelor of
Information and Communication Science" um eine Stelle in
Deutschland zu bewerben, wird auch auf Seiten der
Arbeitgeber einiges an Aufgeschlossenheit erfordern.
Solange keine gesicherten Erkenntnisse zur Akzeptanz
vorliegen, muss man zunächst hoffen, dass sich die
Wirtschaft auf das Angebot in ihrem Nachfrageverhalten
einstellt.
Wie nehmen die Kunden, und das sind die Studienanfänger,
diese Studiengänge an? Das wird zum einen davon
abhängen, ob und welche spezifischen Vorteile sich
Studienanfänger im Hinblick auf ihre Ausbildung und die
Arbeitsmarktchancen versprechen. In der genannten
Befragung des HIS Hannover zu den Erwartungen der
Studierenden erwarten 42 v.H. der befragten
Studiererenden eine Verbesserung der persönlichen
Arbeitsmarktchancen, 15 v.H. äußern eine gegenteilige
Meinung.
Der Erfolg wird angesichts eines sich zunehmend
differenzierenden Studienangebots und heterogener
Studienstrukturen auch davon bestimmt werden, ob dies
für die "Kunden", überschaubar und transparent bleibt.
Fast wöchentlich wird die Einrichtung neuer Bachelor-
und Masterstudiengänge bekannt gegeben.
Die Stipendiaten des "DAAD-SIEMENS Scholarship
Program ASIA 21st Century" haben glänzende
Berufsaussichten.
Die Stipendiaten des "DAAD-SIEMENS Scholarship Program
ASIA 21st Century" haben glänzende Berufsaussichten.
Sultan Haider hat gerade erst seinen "Master of Science"
an der Technischen Universität München gemacht. Der
junge Inder aus Neu Dehli sorgt mit seinen Erfindungen
aber schon für Furore. Namhafte Universitäten und große
Unternehmen bitten den 24-jährigen Nachrichtentechniker
um Mitarbeit. Zur Zeit ist er bei Siemens Medical
Solutions in Erlangen beschäftigt. Sechs Erfindungen
brütete Sultan Haider während seines zweijährigen
Aufenthaltes in Deutschland aus. Dabei ist er auf vielen
Feldern unterwegs - von der Erdbebenforschung zur
Krebsfrüherkennung -, überträgt neue Ideen von der
Medizintechnik auf die Automobilherstellung und
entwickelt Ideen für die Chirurgie.
Sultan Haider ist einer von insgesamt 76 Stipendiaten,
die im Rahmen des so genannten "DAAD-SIEMENS Scholarship
Program ASIA 21st Century" in den vergangenen drei
Jahren nach Deutschland gekommen sind. Das Stipendium
ermöglicht Studierenden aus dem asiatischen Raum ein
zweijähriges Masterstudium an einer deutschen
Hochschule. Ziel des Programms ist die Förderung des
ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses. Die meisten
Stipendiaten kommen aus China, gefolgt von Thailand,
Indien, Indonesien, Vietnam, Korea und Taiwan. Das
Programm ist so erfolgreich, dass der DAAD und Siemens
eine zweite Programmphase mit einer Laufzeit bis 2007
vereinbart haben. So können noch einmal 54 Stipendien
vergeben werden. 13 Stipendiaten haben bereits mit ihren
Masterstudien begonnen.
Bei dem jungen Vietnamesen Le Xuan Dat entstand der
Wunsch zum Weiterstudieren erst während der
Berufstätigkeit. Er hatte nach fünf Jahren Arbeit bei
Siemens Hanoi das Gefühl: "Mein Wissen reicht nicht
aus." Außerdem reizte ihn die Herausforderung, einen
höheren akademischen Grad zu erreichen.
Deutsch als Gewinn
Auch Deng Xianming aus Kanton wollte mehr. Er schwärmt
von den deutschen Professoren: "Sie sind wirklich
exzellent." Alle Stipendiaten müssen deutsche
Sprachkurse besuchen, was sie sehr schätzen. "Erst die
Sprache ermöglicht uns, die andere Kultur kennen zu
lernen", so der Chinese.
Der Inder Sultan Haider ist besonders beeindruckt vom
deutschen Bildungssystem. Es eröffne gleiche Chancen und
beurteile die Menschen nach ihrer tatsächlichen
Leistung. "Die Leute respektieren deine Arbeit. In
Unternehmen wird nicht unterschieden, ob du Student oder
Arbeiter bist. Es spielt nur eine Rolle, ob deine
Erfindung gut ist", berichtet der junge Mann.
Eintauchen ins Arbeitsleben
Während eines zehnwöchigen Praktikums bei Siemens
gewannen die Stipendiaten zudem Einblicke in das
deutsche Arbeitsleben. "Die Leute arbeiten mit hoher
Eigenverantwortung und sind sehr flexibel in ihrer
Zeiteinteilung." Das fiel Ren Sun aus Shanghai auf. In
seiner Heimat müssten die Menschen allerdings wesentlich
mehr und härter arbeiten.
Mit dem "Master" in der Tasche kehrt der 28-jährige Le
Xuan Dat zurück zu Siemens Hanoi - "hoffentlich auf eine
höhere Position". Andere Stipendiaten wollen erst mehr
Berufs- und Auslandserfahrung sammeln. "Das erhöht die
Chancen auf dem chinesischen Arbeitsmarkt", sagt Deng
Xianming aus Kanton. Er möchte zunächst einige Zeit in
Deutschland in der Telekommunikationsbranche arbeiten.
Sein Landsmann Ren Sun bleibt auf alle Fälle weitere 18
Monate: Er wurde in ein internationales
Graduiertenprogramm des Münchner Halbleiterkonzerns
Infineon aufgenommen.
Uschi Heidel
DAAD News
http://www.daad.de/presse/de/2003/news/8.3_031013.html
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